| Anmerkungen / Impressum |
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Der Bildautor/Autor war fast 25 Jahre (1971 - 1996) im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tätig, besser bekannt als Entwicklungshilfeministerium. Dort war er die überwiegende Zeit mit Nahrungsmittelhilfe- und Ernährungssicherungsprojekten in Afrika, speziell in Ländern südlich der Sahara betraut.
Schwerpunkt seiner Arbeit war der Aufbau von Getreidesicherheitsreserven für eine drei-monatige Notfallversorgung in den Sahelländern im westlichen Afrika. Quasi als Erkenntnis aus den Dürrejahren 1973/74 wurden mit Hilfe von projektdurchführenden Consultingfirmen unter Mitwirkung der in den Ländern Mauretanien, Senegal, Mali, Burkina Faso (ehem. Obervolta), und Niger vorhandenen staatlichen Getreidebüros jeweils landesweit Getreidelagerhallen errichtet und mit Getreide bestückt. Dazu wurde vorzugsweise lokales Getreide aufgekauft, auch um die landwirtschaftliche Erzeugung in den jeweiligen Ländern zu stimulieren und den Bauern zu notwendigen Bargeldeinnahmen zu verhelfen. Die Lagerzeit des Getreides, vorwiegend die Hirsearten Millet und Sorghum und in geringerem Maße weißer Mais, betrug drei Jahre, wobei jährlich ein Drittel (altes) Getreide verkauft und durch frisches ersetzt wurde. Die erforderlichen Finanzmittel stellte der Bund zur Verfügung. |
Bilder und Texte: Holger Reineccius 15926 Heideblick-Gehren |
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Andere der Verbesserung der Ernährungssituation dienende Projekte (vorwiegend Nahrung-für-Arbeit-Projekte) führten den Autor auf Projektkontrollreisen in die Länder Kap Verde, Gambia, Benin, Äthiopien und Eritrea, mit Passagen durch die Länder Togo und Ghana. Er war stets bestrebt, abseits der Großstädte die tatsächliche Ernährungssituation zu ermitteln, zumal die Einschätzung anderer Geber und internationaler Organisationen nicht immer mit der Wirklichkeit übereinstimmte. Bereits in den Dürrejahren 1983/1984 bestanden die Sicherheitsreserven, obwohl noch nicht voll aufgebaut, ihre erste Bewährungsprobe. Durch fortdauernde Interventionen der GTZ an höherer Stelle ("Wir sind eine Beratungsfirma und keine Getreidehändler"), die GTZ hatte die Ernährungssicherungsprogramme (ESP) zwischenzeitlich übernommen, wurden die ESP Mitte der 90er Jahre an die jeweiligen Länder übergeben und durch unverbindliche "Beratungsprogramme" ersetzt. Die Sahelländer waren finanziell aber nicht in der Lage, die ESP fortzuführen. So trat 2005 das Absehbare ein: Infolge einer Dürre- und Heuschreckenperiode im Sahel, starben in den betroffenen Sahelländern wieder Menschen infolge Nahrungsmangels. Die Reisen fanden in den Jahren 1983 bis 1994 statt. Die privat finanzierten Bilder entstanden an den jeweiligen Projektstandorten oder "am Wegesrand" und dienten in erster Linie der Dokumentation der oben geschilderten Aktivitäten des Autors. 1994 unternahm der Autor eine private Urlaubsreise nach Kap Verde. |